Wissenswertes für Alle
Dieser Bereich ist für alle Eltern.
Dieser Bereich ist auch für Euch.
Wir sammeln hier wichtige Infos.
Manchmal sind die Texte in schwerer Sprache.
Das schreiben wir dann hinzu.
NEU* Film Luisa
Ab 23. April gibt es einen neuen Film im Kino.
Der Film heißt: Luisa.
Luisa ist eine junge Frau.
Luisa wohnt seit kurzer Zeit nicht mehr bei ihrer Familie.
Luisa wohnt jetzt in einer Wohn‑Gruppe.
Die Wohn‑Gruppe ist für Menschen mit Behinderung.
Die Wohn‑Gruppe ist am Rand von einer kleinen Stadt in Deutschland.
Luisa wird immer stiller.
Zuerst merkt das niemand.
Dann sehen die Mitarbeitenden etwas Wichtiges.
Luisa ist schwanger.
Es gibt einen Verdacht.
Vielleicht hat ein Mensch Luisa verletzt.
Vielleicht hat ein Mensch Luisa zu etwas gezwungen.
Das nennt man sexuelle Gewalt.
Der Film zeigt ein schweres Thema.
Viele Menschen sprechen selten über dieses Thema.
Darum ist das Thema sehr wichtig.
Im Film spielen 20 Menschen mit.
10 Menschen haben eine Behinderung.
10 Menschen haben keine Behinderung.
Alle arbeiten zusammen.
Zum Film gibt es eine große Aktion.
Die Aktion soll viele Gruppen erreichen.
Zum Beispiel:
- Mitarbeitende in Einrichtungen
- Schulen
- Gruppen von Menschen mit Behinderung
- Vereine
- Menschen, die sich für Rechte einsetzen
- Menschen mit wichtigen Aufgaben in der Leitung
Die Aktion will Gespräche möglich machen.
Die Aktion will zeigen:
Frauen mit Behinderung erleben oft schwere Situationen.
Das soll sich ändern.
Mehr auf der Webseite zum Film:
Es gibt auch einen Trailer zum Film.
Trailer ist englisch und wird trej-ler ausgesprochen
Ein Trailer zeigt kurze Szenen aus dem Film.
NEU* Reportage zum Kinofilm
Wir hatten euch einen Kinofilm vorgestellt.
Jetzt gibt es auch eine Reportage über den Film.
Die Reportage ist von der Sendung 37°.
In der Reportage geht es um die beiden Haupt‑Darsteller.
Cindy ist gehörlos.
David ist blind.
Beide erzählen aus ihrem echten Leben.
Sie zeigen:
- So leben sie.
- So arbeiten sie.
- So fühlen sie.
Die Reportage hilft, den Film besser zu verstehen.
Man sieht: Cindy und David bringen viel aus ihrem eigenen Leben mit.
Darum wirken viele Szenen im Film sehr echt.
Hier ist der Link zur Reportage in der Mediathek:
Im Licht der Stille
Kinofilm: Als wäre es leicht
Normalerweise findet Ihr hier Infos
zum Thema Geld, Arbeit oder Gesundheit.
Heute ist es anders.
Heute geht es um einen Kinofilm.
Der Film ist sicher für alle spannend.
Am 2. April kam ein ganz besonderer Film ins Kino.
Der Film heißt: Als wäre es leicht.
Der Film erzählt eine Liebes‑Geschichte.
2 junge Menschen treffen sich.
Sie verlieben sich.
Die Frau heißt Kati.
Der Mann heißt Florian.
Kati ist gehörlos.
Florian ist blind.
Beide sprechen viel miteinander.
Beide verstehen einander immer besser.
Beide vertrauen einander Schritt für Schritt.
Manchmal ist ihre Liebe leicht.
Manchmal ist sie schwer.
Der Film zeigt das Leben der beiden.
Der Film zeigt ihren Alltag.
Der Film zeigt ihre Stärke.
Beide sind trotz ihrer Unterschiede zusammen stark.
Die Rolle von Kati spielt Cindy Klink.
Cindy Klink ist auch im echten Leben gehörlos.
Sie zeigt im Film sehr genau:
- So erlebt Kati die Welt.
- Bilder sind für sie sehr wichtig.
Darum schaut sie immer ganz genau hin.
Die Rolle von Florian spielt David Knors.
David Knors ist auch im echten Leben blind.
Im Film arbeitet Florian als Sprecher in einem Fußball‑Stadion.
Er ist offen.
Er ist freundlich.
Er ist neugierig.
Er will Kati gut verstehen.
Er will ihr nahe sein.
Beide Haupt‑Darsteller spielen zum ersten Mal in einem Kino‑Film.
Beide bringen ihre eigenen Erfahrungen mit.
Das macht den Film sehr echt.
Der Film läuft in vielen Kinos in ganz Deutschland.
Es gibt auch eine Kino‑Tour.
Die Kino‑Tour ist etwas Besonderes.
Bei der Kino‑Tour fahren die Darsteller oder andere Beteiligte in verschiedene Städte.
Sie besuchen dort ein Kino.
Sie sprechen mit den Menschen im Kino.
Sie beantworten Fragen.
Die Kino‑Tour hat 14 Termine.
Der Film läuft aber auch in vielen anderen Kinos ohne Besuch.
Es gibt auch einen Trailer zum Film.
Trailer ist englisch und wird trej-ler ausgesprochen
Ein Trailer zeigt kurze Szenen aus dem Film.
Der Trailer steht auf der Internet‑Seite vom Film.
Die Adresse ist: Als wäre es leicht
Hinweis:
Alle Vorstellungen von diesem Film haben Unter‑Titel für gehörlose Menschen.
Die Audio‑Beschreibung gibt es über die App GRETA.
Neuer Regel-Bedarf ab 1. Januar 2026
Die Bundes-Regierung hat neue Regel-Bedarfe festgelegt.
Diese gelten ab dem 1. Januar 2026.
Regel-Bedarfe sind feste Geld-Beträge.
Sie zeigen: So viel Geld braucht ein Mensch für den Alltag.
Zum Beispiel für Essen, Kleidung oder Strom.
Die neuen Beträge gelten bei verschiedenen Sozial-Leistungen.
Zum Beispiel bei Hilfe zum Lebens-Unterhalt.
Oder bei Betreuung und Hilfe für Kinder.
Fach-Leute haben die Beträge nach festen Regeln ausgerechnet.
So soll es gerecht sein für alle.
Mehr dazu im Infoblatt.
Dieses Infoblatt ist in schwerer Sprache.
https://www.publikationen-bundesregierung.de/pp-de/publikationssuche/regelbedarfe-zum-01-01-2026-2384092
Wusstet Ihr schon?
Seit dem 1. Juli 2025 gibt es Neues in der Pflege.
Das ist für uns wichtig.
Das betrifft sehr viele.
- Verhinderungspflege bedeutet:
Ein Kind ist zu Hause und benötigt Pflege.
Diese Pflege hat zum Beispiel die Mutter übernommen.
Wenn die Mutter mal nicht helfen kann,
dann kann jemand anderes die Pflege übernehmen.
Das nennt man Verhinderungspflege.Manchmal kann man ein Kind nicht zu Hause pflegen.
Zum Beispiel wegen Umbau-arbeiten.
Das Kind bekommt kurze Zeit an einem anderen Ort Hilfe.
Das nennt man Kurzzeit-pflege.Verhinderungspflege und Kurzzeit-pflege
berechnet man jetzt zusammen.
Es gibt dafür ein gemeinsames Budget. - Die Pflegekasse bezahlt dafür Geld.
Im Jahr ist das ein Betrag von über 3.500 Euro. - Der Anspruch gilt jetzt für 8 Wochen.
Vorher waren es 6 Wochen. - Ab sofort kann man die Verhinderungspflege ab dem 1. Tag beantragen.
Vorher musste man 6 Monate warten.


Hör-Prothesen –
Ein neues Leben für Gehörlose?
So heißt eine Miniserie im Fernsehen.
Die Serie hat drei Folgen.
Alle Menschen in der Serie haben Hörprobleme.
Manche Menschen nutzen Technik zum Hören.
Andere nutzen keine Technik zum Hören.
Folge 1:
Julia Fraschka ist schwerhörig.
Später wird sie taub.
Sie bekommt ein Cochlea-Implantat.
Jetzt kann sie gut helfen.
Sie ist Notfall-sanitäterin.
Das war immer ihr großer Traum.
Folge 2:
Dodzi Dougban ist taub.
Er ist Tänzer.
Er ist Choreograf.
Er will kein Hörgerät.
Er fühlt Musik durch Vibration.
Vibration ist ein anderes Wort für Wackeln oder Zittern.
Man spürt die Musik zum Beispiel durch den Boden.
Folge 3:
Grit Böhnisch hört schlecht.
Sie hat früher von den Lippen abgelesen.
Dann kam Corona.
Man musste eine Maske tragen.
Mit Maske geht das nicht mehr.
Sie bekommt ein Cochlea-Implantat.
Alle Folgen haben Untertitel.
Alle Folgen gibt es auch in Deutscher Gebärden-sprache (DGS).
Die Kraft der Berührung
Das Nachtcafé ist eine Talk-runde.
Talk ist Englisch und heißt Gespräch.
Das heißt: In Talk-runde treffen sich Menschen.
Sie reden miteinander.
Sie erzählen sich neue oder ungewöhnliche Dinge.
Oft sitzen die Menschen in einem Kreis zusammen.
Das nennt man dann Talk-runde
In diesem Nachcafé geht es um Berührungen.
Es geht dabei auch um Fühlen, Anfassen und vieles mehr.
Die Talk-show heißt daher: Die Kraft der Berührung.
In der Talk-show waren auch Peter und Margherita Hepp zu Gast.
Der Peter Hepp ist taubblind.
Für ihn sind Berührungen sehr wichtig.
So kann er mit anderen sprechen.
Er erlebt so die Welt.
Während des Gesprächs war immer eine Übersetzerin dabei.
Sie hat die Lormen-Methode genutzt.
So konnte Peter Hepp alles verstehen.
Durch schnelles Tippen schreibt man Buchstaben auf die Handfläche.
So kann Peter Hepp Worte ertasten und verstehen.
Das nennt man Lormen.
Diese Methode hilft taubblinden Menschen.
So können sie sich ausdrücken.
So können sie am Leben teilnehmen.
Dabei zeigt Margherita Hepp noch etwas Besonderes.
Sie bringt Peter so Musik näher.
Sie nutzte dafür einen Luftballon.
Peter Hepp hält den Luftballon in beiden Händen.
Er spürt so die Musik.
So kann er Musik auf eine ganz besondere Weise erleben.
Das Gespräch mit Margherita und Peter Hepp beginnt ab Minute 2:54.
Es dauert etwa 28 Minuten.
Danach sprechen andere Gäste.
Arbeits-Recht
Dieses Heft ist eine Info zum Arbeits-Recht.
Worum geht es in diesem Heft?
In diesem Heft gibt es Infos darüber:
Welche Rechte haben Arbeit-Nehmer?
Welche Pflichten haben Arbeit-Nehmer?
Und welche Rechte haben Arbeit-Geber?
Welche Pflichten haben Arbeit-Geber?
Dieses Heft ist vor allem für Arbeit-Nehmer.
Die Infos sind aber auch für Arbeit-Geber.
Das ist wichtig:
Dieses Heft ist eine Info zum Arbeits-Recht.
Einige Sachen sind nicht ausführlich erklärt.
Vor Gericht gilt nur der Text vom Gesetz.
Vielleicht hast Du eine Kündigung bekommen.
Vielleicht weißt Du nicht:
War die Kündigung gerecht?
Vielleicht hast Du andere Fragen zum Arbeits-Recht.
Dann kannst Du beim Bürger-Telefon anrufen.
Das ist die Telefon-Nummer vom Bürger-Telefon
für Arbeits-Recht: 0 30 22 19 11 00 4 6
für Gehörlose und Menschen mit einer Hör-Behinderung.
Hier kommst Du zum Gebärden-Telefon:
https://www.gebaerdentelefon.de/bmas/
Oder Du schreibst eine E-Mail an diese E-Mail-Adresse:
info.gehoerlos@bmas.bund.de
Man kann dort in dieser Zeit anrufen.
- Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr
- Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr
andererseits
andererseits.org ist eine Website.
Auf der Website gibt es viele Texte, auch in leichter Sprache.
Es geht um Inklusion.
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen sollen überall mitmachen können.
Die Texte sind einfach und klar geschrieben.
Man kann dort viele Themen lesen.
Die Themen sind wichtig für Menschen mit Behinderungen.
Eine Show im Fernsehen sprach über Inklusion.
Die Show heißt Magazin Royale.
Die Show lief am 13. Dezember 2024.
Es ging um Inklusion in Deutschland.
In der Show erklärten sie die Zusammen-arbeit mit andererseits.org
Jan Böhmermann zeigte: Menschen mit Behinderungen stoßen oft auf Barrieren.
Die Show betonte: Inklusion sehr wichtig ist.
Sie sprachen auch über Förderschulen und Werkstätten.
Die Show sagte:
- Vieles ist noch falsch.
- Vieles fehlt noch.
- Es gibt noch viel zu tun.
- Inklusion ist sehr wichtig.
Video mit Gebärden-sprache:
Unrare.me

Unrare.me ist eine Social Media App.
Sie ist für Menschen mit seltenen Krank-heiten.
Auch für Menschen mit lange dauernde Krank-heiten.
Und für Menschen mit Behinderungen.
Sie ist auch für ihre Familien.
Und für Fach-leute.
Die App bringt Menschen zusammen.
Sie haben die selbe Krank-heit.
Sie haben die gleichen Fragen.
Sie haben die gleichen Sorgen.
Sie haben die gleichen Ängste.
Die App wurde von Fach-leuten gemacht.
Sie kennen sich gut mit Medizin und Technik aus.
Sie haben Geld für ihre Arbeit bekommen.
Das Geld kam von einem wichtigen Amt für Gesund-heit.
Das Geld war für diese besondere App.
Die App hilft Kindern.
Die App macht einen geschützten Raum.
Die App bringt Menschen zusammen.
Tipp von uns: Ladet die App herunter. Sie ist gut. Sie hilft. Sie bringt Menschen zusammen.
Was ist eine App? Was ist eine Soziale Media App?
Eine App ist ein Programm.
Sie ist zum Beispiel für Handys gemacht.
Man kann damit viele Sachen machen.
Zum Beispiel:
- spielen
- Nachrichten lesen
- das Wetter schauen
- Bücher lesen
- den Weg finden
- lernen und
- einkaufen.
Eine Social Media App ist eine besondere App.
Sie ist für soziale Netzwerke gemacht.
Man kann damit mit anderen reden.
Man kann Sachen teilen und machen.
Man kann mit anderen zusammen sein.
Facebook und Instagram sind Beispiele.
Oder jetzt mit Unrare.me.
Bei Unrere.me geht es um Krank-heiten.
Wege in den Beruf
Ab sofort gibt es an 4 Orten in Deutschland ein neues Angebot:
Das Angebot ist für Menschen mit Taub-blindheit und Höerseh-behinderung.
Es geht um das Thema Beruf.
Ein altes Projekt endet im nächsten Jahr im Mai.
Im Sommer gibt es dann ein neues Angebot.
Das Angebot gibt es in 4 Städten in Deutschland.
Das Angebot ist für Menschen mit Taub-blindheit.
Das Angebot ist für Menschen mit Hörseh-behinderungen.

Ein neues Angebot gibt es aber jetzt schon:
Eine Beratung für Menschen mit Taub-blindheit und Hörseh-behinderungen.
Eine Beratung ist ein Gespräch.
Bei diesem Gespräch geht es um das Thema Beruf.
Für das Gespräch kann man einen Termin machen.
Der Termin kann persönlich sein.
Der Termin kann online sein.
Dolmetscher und Assistenten können bei dem Gespräch dabei sein.
Das Gespräch kostet nichts.
Wichtig ist: Es müssen sich viele Menschen für ein Gespräch anmelden.
Das hilft Menschen mit Taub-blindheit.
Das hilft Menschen mit Hörseh-behinderungen.
Man kann Fragen stellen.
Hier könnt ihr mehr Infos bekommen.
Das heißt: Hier könnt ihr einen Termin machen.
Hier könnt ihr mehr erfahren.
Dieser Bereich ist für alle Eltern.
Dieser Bereich ist auch für Euch.
Wir sammeln hier wichtige Infos.
Manchmal sind die Texte in schwerer Sprache.
Dann fügen wir das hinzu.
Kinder-Krankengeld
Wenn das Kind krank ist und gesetzlich versichert ist:
Dann haben Eltern Anspruch auf Kinder-Krankengeld.
Das steht im Gesetz.
Die Kranken-kasse zahlt das Geld.
Seit Januar 2024 gibt es dazu neue Regeln.
Das ist für alle wichtig.
Die Kopie stammt von der Krankenkasse.
Die Infos sind in schwerer Sprache.
Wir haben den Text für euch barrierefrei abgeschrieben.
Elterngeld
Elterngeld ist Geld für Eltern.
Sie erhalten es nach der Geburt von ihrem Baby.
Eltern können zu Hause bleiben.
Sie können sich um das Baby kümmern.
Sie arbeiten dann weniger.
Sie bekommen trotzdem Geld.
Elterngeld hilft den Eltern und dem Baby.
Sie können mehr Zeit zusammen verbringen.
Hierzu gibt es neue Infos.
Die Infos sind in schwerer Sprache.
Die Infos gibt es auch in leichter Sprache.
Dazu gibt es dieses Heft.









