Film und Medien
Auf dieser Seite geht es um besondere Filme
und spannende Dinge aus den Medien.
Vorab eine Info zu allen Filmen:
Trailer ist ein englisches Wort.
Man spricht es trej‑ler aus.
Ein Trailer zeigt kurze Stellen aus dem Film.
Du siehst also kleine Ausschnitte.
Jeder Film hier hat einen Trailer.
So kannst du schon ein bisschen sehen, wie der Film ist.
NEU* CODA
Ein Film aus dem Jahr 2021.
Das Wort CODA spricht man so aus: koh-da.
Das Wort kommt aus der englischen Sprache.
CODA bedeutet: Kind von gehörlosen Eltern.
Gehörlos heißt: Die Eltern können nicht hören.
Aber das Kind kann hören.
Ruby ist 17 Jahre alt.
Ruby ist ein CODA.
Ihre Eltern sind gehörlos.
Ihr Bruder ist auch gehörlos.
Nur Ruby kann hören.
Darum hilft Ruby ihrer Familie jeden Tag.
Sie übersetzt alles in Gebärden-Sprache.
Sie spricht für ihre Familie mit Ärzten.
Sie spricht mit Lehrern.
Sie spricht mit den Menschen im Dorf.
Die Familie braucht Ruby für den Alltag.
Aber Ruby hat eine große Liebe.
Ruby liebt Musik über alles.
Sie singt für ihr Leben gern.
Ihr großer Traum ist ein Musik-Studium.
Ruby hat darum große Sorgen.
Sie will ihrer Familie helfen.
Aber sie will auch ihren eigenen Traum leben.
Sie muss sich entscheiden.
Bleibt sie bei ihrer Familie?
Oder geht sie ihren eigenen Weg?
Der Film ist sehr besonders.
Er hat 3 Oscars gewonnen.
Das ist ein sehr wichtiger Preis für Filme.
Die gehörlosen Figuren spielten echte gehörlose Schauspieler.
Darum ist der Film sehr ehrlich.
Du kannst den Film jetzt im Internet ansehen.
Das geht zum Beispiel bei Apple TV Plus oder bei Amazon Prime Video.
Es gibt auch ein kurzes Trailer zu dem Film im Internet.
Weil wir Champions sind
vorab:
Der Film ist schon etwas älter.
Er ist aus dem Jahr 2022.
Du kannst ihn aber immer noch im Internet ansehen.
Das Wort Champions spricht man so aus: Tschäm-piens.
Das Wort kommt aus der englischen Sprache.
Champions bedeutet: Gewinner.
Oder: Sieger.
Die Geschichte im Film ist ausgedacht.
Aber die Spieler mit Behinderung sind echt.
Diese Menschen haben auch im echten Leben eine Behinderung.
Darum ist der Film sehr ehrlich.
Im Mittelpunkt steht Andreas.
Andreas ist ein Basketball-Trainer.
Er ist oft wütend.
Er ist oft gemein zu anderen Menschen.
Andreas macht schwere Fehler.
Er baut einen Unfall mit dem Auto.
Darum hat er auch keine Arbeit mehr.
Andreas muss zu einem Richter gehen.
Der Richter gibt ihm eine Strafe.
Die Strafe heißt: Arbeit ohne Geld für einen guten Zweck.
Andreas hat etwas falsch gemacht.
Jetzt muss er etwas Gutes für andere Menschen tun.
Er soll aus seinen Fehlern lernen.
Der Richter bestimmt die neue Arbeit für Andreas:
Andreas muss Trainer von einer besonderen Basketball-Gruppe werden.
In dieser Gruppe spielen Menschen mit einer geistigen Behinderung.
Am Anfang ist die Arbeit sehr schwer für Andreas.
Er versteht die Spieler nicht.
Die Arbeit klappt überhaupt nicht gut.
Später ändert sich das.
Andreas lernt die Spieler besser kennen.
Er sieht die Stärken von den Spielern.
Er sieht die große Freude von den Spielern beim Sport.
Alle Menschen in der Gruppe halten fest zusammen.
Alle lernen viel voneinander.
Am Ende versteht Andreas eine wichtige Sache:
Siegen ist nicht das Wichtigste im Leben.
Der Spaß am Sport ist viel wichtiger.
Es gibt auch ein Trailer zu dem Film.
Eine Reise im Rollstuhl

In diesem Bericht geht es um etwas anderes.
Es geht nicht um einen Film.
Es geht um ein Schul‑Vorhaben.
Wir sagen: So etwas ist gut.
Wir sagen auch: Es gibt davon noch zu wenig.
Ein Schul-vorhaben in Wuppertal
4 Schüler aus der Stadt Wuppertal hatten eine mutige Idee.
Die Schüler heißen Tom, Tom, Leo und Max.
Sie gehen in die 10. Klasse von einem Gymnasium.
An ihrer Schule gibt es ein besonderes Schul-vorhaben.
Das Schul-vorhaben heißt GoBeyond.
Das spricht man so aus: gou bi-jond.
Das ist Englisch.
Es bedeutet: Über Grenzen gehen.
Die Schüler sollen sich eine schwere Aufgabe suchen.
Diese Aufgaben haben sie noch nie gemacht.
Was haben die 4 Schüler geplant?
Die Jungs haben eine Idee.
Keiner von ihnen braucht im Alltag einen Rollstuhl.
Aber sie wollen wissen: Wie lebt es sich im Rollstuhl?
Und wie barrierefrei ist unsere Welt?
Barrierefrei bedeutet: Es gibt keine Hinder-nisse für Menschen mit Behinderung.
Deshalb haben sie eine weite Reise geplant.
Sie fahren mit dem Zug nach Eindhoven.
Das ist eine Stadt in den Niederlanden.
Von dort aus sind sie mit Rollstühlen bis nach Amsterdam gefahren.
Amsterdam ist die Hauptstadt von den Niederlanden.
Die Strecke ist sehr lang: ungefähr 150 Kilometer.
Sie nehmen sich für den Weg 10 Tage Zeit.
Geschlafen haben sie in Zelten.
Wie klappt das?
Ein Sanitäts-haus hat den Schülern die Rollstühle geliehen.
2 Schüler fahren mit elektrischen Rollstühlen.
2 Schüler fahren mit anderen Rollstühlen.
Die Rollstühle müssen sie mit den Händen anschieben.
Es ist ein Erwachsener mitgefahren.
Der Grund ist das Alter von den Jungs.
Die Jungs sind noch unter 18 Jahre alt.
Der Begleiter ist mit dem Fahrrad neben-hergefahren.
Die Schüler haben vorher mit dem Rollstuhl geübt.
Schon beim Üben haben die Schüler gemerkt:
Das Fahren im Rollstuhl ist sehr anstrengend.
Sogar kleine Bordstein-kanten sind ein großes Hindernis.
Wo kann ich mehr sehen?
Die Jungs zeigen ihre Reise im Internet.
Sie machen Fotos und Videos.
Du kannst dir ihre Reise hier ansehen:
Dort berichten sie jeden Tag.
Zur Instagram-Seite von rollstuhl.on.tour
Wochenend‑Rebellen
vorab:
Der Film Wochenend‑Rebellen ist etwas älter.
Der Film ist aber sehr gut gemacht.
Du kannst den Film streamen.
Das ist eine wahre Geschichte.
Die Geschichte ist nicht ausgedacht.
Es geht um einen Jungen.
Der Junge heißt Jason.
Und es geht um seinen Papa.
Jason ist Autist.
Seine Welt ist anders als bei anderen Kindern.
Viel Lärm tut Jason in den Ohren weh.
Viele Menschen auf einem Haufen machen ihm Angst.
Viele normale Sachen sind darum sehr schwer für ihn.
Auch in der Schule hat Jason es schwer.
Er kann im Unterricht nicht gut aufpassen.
Das klappt einfach nicht.
Das macht Jason traurig.
Und das macht auch seinen Papa traurig.
Aber Jason liebt Fußball über alles.
Er will unbedingt einen Lieblings-Verein finden.
Darum machen Jason und sein Papa einen großen Plan.
Der Plan gilt für die Wochenenden.
Sie wollen zusammen durch ganz Deutschland reisen.
Sie wollen viele Fußball-Stadien besuchen.
Jason will in den Stadien testen:
Welcher Verein passt gut zu mir?
Für diesen Plan lernt Jason fleißig in der Schule.
Er strengt sich richtig an.
Dann geht die Reise los.
Papa und Sohn packen ihre Taschen.
Sie fahren mit dem Zug von Stadt zu Stadt.
Jedes Wochenende ist ein großes Abenteuer.
Im Stadion gibt es viele Gefühle.
Es gibt sehr schöne Augenblicke.
Zum Beispiel: Die Fans singen.
Jason freut sich.
Es gibt aber auch schwere Augenblicke.
Manchmal ist es plötzlich zu laut.
Manchmal ist es zu voll.
Oder der Zug kam zu spät.
Auf dieser langen Reise lernen sich Jason.
Sein Papa besser kennen.
Sie reden viel miteinander.
Sie lachen viel zusammen.
Sie helfen sich immer gegenseitig.
Beide halten immer mehr zusammen.
Der Film zeigt eine wichtige Sache:
Alle Menschen sind verschieden.
Jeder Mensch braucht eine andere Hilfe.
Aber zusammen kann man alles schaffen.
Auch wenn es am Anfang schwer aussieht.
Du kannst diesen Film jetzt im Internet ansehen.
Es gibt auch hier einen Trailer:
Kinofilm: Das gewisse Etwas
Anfang September kommt ein neuer Film ins Kino.
Der Film heißt: Das gewisse Etwas.
Der Film ist eine lustige und warme Geschichte.
Der Film zeigt: Freundschaft ist wichtig.
Der Film macht gute Laune.
Die Geschichte:
2 Männer haben etwas Verbotenes gemacht.
Sie müssen schnell weg.
Sie verstecken sich bei einer Gruppe junger Menschen mit Behinderung.
Die Gruppe fährt in den Urlaub.
Die 2 Männer sagen: Wir gehören zur Gruppe.
So entsteht natürlich Chaos.
Aber: Alle lernen voneinander.
Alle erleben eine schöne Zeit.
Alle merken: Jeder Mensch ist wichtig.
Jeder Mensch ist besonders.
Der Film zeigt: Menschen sind verschieden.
Und das ist gut so.
Aus Unterschieden kann Freundschaft entstehen.
Dazu gibt es einen Trailer.
Disney zeigt Lieder in Gebärden-sprache
Disney hat eine neue Aktion gemacht.
Die Aktion heißt „Songs in Sign Language“.
Das bedeutet: Lieder in Gebärden-sprache.
Disney zeigt 3 bekannte Lieder neu.
Die Figuren im Video gebärden den ganzen Text.
Die Gebärden-sprache ist ASL.
ASL ist die Gebärden-sprache aus den USA.
Es ist anders als die Deutsche Gebärden-sprache (DGS).
Die Videos sind bunt und gut zu verstehen.
Die Gebärden sind groß und klar.
Viele Menschen freuen sich über die Aktion.
Denn Gebärden-sprache wird so sichtbarer.
In diesem Video sieht man alle 3 Lieder.
Man sieht auch, wie Disney die Gebärden gemacht hat.
Auch hier findet ihr einen Trailer.
Der Frosch und das Wasser
Worum geht es in dem Film?
Die Geschichte handelt von Buschi.
Buschi ist ein junger Mann.
Er lebt in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung.
Sein Alltag ist ruhig.
Er spricht kaum mit anderen Menschen.
Viele Tage fühlen sich gleich an.
Bei einem Ausflug sieht Buschi eine Reisegruppe aus Japan.
Er trifft eine schnelle Entscheidung.
Buschi geht einfach mit der Gruppe mit.
Niemand hält ihn auf.
Er steigt in den Reisebus ein.
Damit beginnt eine große Reise.
Im Bus lernt Buschi einen Mann kennen.
Der Mann heißt Hideo.
Die beiden verstehen sich gut.
Sie reisen zusammen weiter.
Die Reise führt durch Deutschland, die Schweiz und später nach Japan.
Unterwegs entsteht eine besondere Freundschaft.
Buschi erlebt viele neue Dinge.
Er sieht neue Orte.
Er trifft neue Menschen.
Er öffnet sich langsam.
Er zeigt mehr Gefühle.
Er wirkt freier und mutiger als vorher.
Der Film zeigt:
Ein Mensch mit Behinderung kann viel erleben.
Ein Mensch kann wachsen, wenn er Neues ausprobiert.
Freundschaft kann überall entstehen.
Wer spielt mit?
Die Hauptrolle spielt Aladdin Detlefsen.
Aladdin ist selbst ein Mensch mit Behinderung.
Für ihn ist es die erste große Rolle im Kino.
Viele Menschen loben sein Spiel.
Er zeigt Buschi sehr ehrlich und sehr warm.
Wann läuft der Film im Kino?
Der Film kommt im April in viele Kinos.
Er läuft vor allem in kleinen Kinos und in besonderen Film‑Reihen.
Viele Städte zeigen den Film auch in inklusiven Veranstaltungen.
Auf dieser Seite findet ihr noch mehr über diesen besonderen Film.
Hier gibt es auch einen Trailer.
Film Luisa
Ab 23. April gibt es einen neuen Film im Kino.
Der Film heißt: Luisa.
Luisa ist eine junge Frau.
Luisa wohnt seit kurzer Zeit nicht mehr bei ihrer Familie.
Luisa wohnt jetzt in einer Wohn‑Gruppe.
Die Wohn‑Gruppe ist für Menschen mit Behinderung.
Die Wohn‑Gruppe ist am Rand von einer kleinen Stadt in Deutschland.
Luisa wird immer stiller.
Zuerst merkt das niemand.
Dann sehen die Mitarbeitenden etwas Wichtiges.
Luisa ist schwanger.
Es gibt einen Verdacht.
Vielleicht hat ein Mensch Luisa verletzt.
Vielleicht hat ein Mensch Luisa zu etwas gezwungen.
Das nennt man sexuelle Gewalt.
Der Film zeigt ein schweres Thema.
Viele Menschen sprechen selten über dieses Thema.
Darum ist das Thema sehr wichtig.
Im Film spielen 20 Menschen mit.
10 Menschen haben eine Behinderung.
10 Menschen haben keine Behinderung.
Alle arbeiten zusammen.
Zum Film gibt es eine große Aktion.
Die Aktion soll viele Gruppen erreichen.
Zum Beispiel:
- Mitarbeitende in Einrichtungen
- Schulen
- Gruppen von Menschen mit Behinderung
- Vereine
- Menschen, die sich für Rechte einsetzen
- Menschen mit wichtigen Aufgaben in der Leitung
Die Aktion will Gespräche möglich machen.
Die Aktion will zeigen:
Frauen mit Behinderung erleben oft schwere Situationen.
Das soll sich ändern.
Mehr auf der Webseite zum Film.
Hier findet ihr den Trailer.
Reportage zum Kinofilm
Wir hatten euch einen Kinofilm vorgestellt.
Jetzt gibt es auch eine Reportage über den Film.
Die Reportage ist von der Sendung 37°.
In der Reportage geht es um die beiden Haupt‑Darsteller.
Cindy ist gehörlos.
David ist blind.
Beide erzählen aus ihrem echten Leben.
Sie zeigen:
- So leben sie.
- So arbeiten sie.
- So fühlen sie.
Die Reportage hilft, den Film besser zu verstehen.
Man sieht: Cindy und David bringen viel aus ihrem eigenen Leben mit.
Darum wirken viele Szenen im Film sehr echt.
Hier ist der Link zur Reportage in der Mediathek:
Im Licht der Stille
Kinofilm: Als wäre es leicht
Am 2. April kam ein ganz besonderer Film ins Kino.
Der Film heißt: Als wäre es leicht.
Der Film erzählt eine Liebes‑Geschichte.
2 junge Menschen treffen sich.
Sie verlieben sich.
Die Frau heißt Kati.
Der Mann heißt Florian.
Kati ist gehörlos.
Florian ist blind.
Beide sprechen viel miteinander.
Beide verstehen einander immer besser.
Beide vertrauen einander Schritt für Schritt.
Manchmal ist ihre Liebe leicht.
Manchmal ist sie schwer.
Der Film zeigt das Leben der beiden.
Der Film zeigt ihren Alltag.
Der Film zeigt ihre Stärke.
Beide sind trotz ihrer Unterschiede zusammen stark.
Die Rolle von Kati spielt Cindy Klink.
Cindy Klink ist auch im echten Leben gehörlos.
Sie zeigt im Film sehr genau:
- So erlebt Kati die Welt.
- Bilder sind für sie sehr wichtig.
Darum schaut sie immer ganz genau hin.
Die Rolle von Florian spielt David Knors.
David Knors ist auch im echten Leben blind.
Im Film arbeitet Florian als Sprecher in einem Fußball‑Stadion.
Er ist offen.
Er ist freundlich.
Er ist neugierig.
Er will Kati gut verstehen.
Er will ihr nahe sein.
Beide Haupt‑Darsteller spielen zum ersten Mal in einem Kino‑Film.
Beide bringen ihre eigenen Erfahrungen mit.
Das macht den Film sehr echt.
Der Film läuft in vielen Kinos in ganz Deutschland.
Es gibt auch eine Kino‑Tour.
Die Kino‑Tour ist etwas Besonderes.
Bei der Kino‑Tour fahren die Darsteller oder andere Beteiligte in verschiedene Städte.
Sie besuchen dort ein Kino.
Sie sprechen mit den Menschen im Kino.
Sie beantworten Fragen.
Die Kino‑Tour hat 14 Termine.
Der Film läuft aber auch in vielen anderen Kinos ohne Besuch.
Es gibt auch einen Trailer.
Der Trailer steht auf der Internet‑Seite vom Film.
Die Adresse ist: Als wäre es leicht
Hinweis:
Alle Vorstellungen von diesem Film haben Unter‑Titel für gehörlose Menschen.
Die Audio‑Beschreibung gibt es über die App GRETA.













